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Songtexte:


Hier findet Ihr nun die Songtexte zu unseren Liedern.

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Viel Spaß beim Stöbern!



 

 

Das Lied von der Betroffenheit


In meiner Männergruppe ham wir ‘ne Barbiepuppe.
Die hilft uns bei der Diskussion
über Mackerverhalten und Penetration.
Die hat unter dem Röckchen
an den Füßen Söckchen.
Die wurd’ uns jetzt gestohlen.
Die Gruppe wird sich nie erholen..


Das macht mich echt betroffen,
so vehement, so interpendent.
Ich hoffe, da bist Du so offen,
verstehst, daß ein Mann auch mal flennt.


Meine Lebensabschnittsgefährtin ist Midlife-crisis-Expertin.
Sie leidet exemplarisch.
Ich mit ihr, solidarisch.
Die war plötzlich euphorisch,
ich fragte sie rethorisch:
Hast wohl was gesoffen?!
..sie hatte ‘nen Macho getroffen.


Das macht mich...
Versprochen


Versprochen hast Du, ach soviel
im Frühling, ‘s war das alte Spiel.
Die Sonne lächelte ganz leicht.
Ein Lächeln, daß uns nie erreicht.


Ich wartete auf Dich voll Schmerz.
Doch Du, Du brachst mein schwaches Herz:
Jetzt wimmert’s nur noch zart und leise.
Mensch, Sommer warst Du wieder Scheise!

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Die Glocken von St. Vitus


Die Glocken von St. Vitus sind eine wahre Pracht.
Die Glocken von St. Vitus die läuten in der Nacht.
Die Glocken von St. Vitus, die sind so richtig laut.
Die haben mir so manche Nacht schon den Schlaf versaut.


Ja Kruzitürken Himmelarsch und Zwirn.
Da kann man schon mal die Geduld verlier’n.
Man holt den Pfarrer aus sei’m Bett heraus
und schlägt ihm einzeln seine Zähne aus.
Gebor’n ein Kind

Gebor’n ein Kind in tiefer Nacht,
das war ja ach so klein.
Es passte, oh schau, wie es lacht,
gut in die Wiege rein.
Und wenn Ihr fragt: Was ist denn das?!
Wo kommt das Kind wohl her?
Im Raten bin ich zwar kein As,
ich schätz’: ‘Geschlechtsverkehr’.

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Hey, Papa Joseph


Hey, Papa Joseph, kakalum sataha!
(He, Vater Joseph, wie geht es Dir!)
Hey, no no sem juh Papa Joseph.
(He, ich bin nicht Dein Vater Joseph)
Hey, no so juh Papa, ho som mi Papa, Joseph, no som mi Papa.
(He, wenn Du nicht mein Vater bist, wer ist mein Vater, Joseph,
der Du nicht mein Vater bist?)
Juh Mama blah: Alappa loma.
(Deine Mutter sagt: Eine weiße Taube.)
Eh doto eh kumma eh bum bum.
(Ich dachte immer, ich käm vom bummsen.)
Eh kumma, kumma, eh tschiep, tschiep.
(Dabei komm ich vom Vögeln.)

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Weiße Weihnacht


Der Schnee bedeckt das ganze Haus.
Der Rauhreif glänzt so rauh.
Das Kind, es packt Geschenke aus,
die Eltern, die sind blau.
Am Baume noch ein letztes Blatt
dem kalten Winter trotzt
und Vater wie die Mutter hat
den Teppich vollgekotzt.
Lasst Weihnachten den Alkohol!
Ja, das ist gut und recht.
Stopft Ihr den Bauch nur richtig voll,
wird Euch schon davon schlecht.

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Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum er leuchtet hell
mir in die Augen mein.
Das Jahr verging ja viel zu schnell,
ich steh in seinem Schein.
Die Tage gehen in das Land
und schon ist es Advent.
Ich hole jetzt ‘nen Eimer Sand,
der Weihnachtsbaum
er brennt!

 

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Nüchtern

Immer, wenn ich Dich seh, werd’ ich nüchtern.
Ich kann nicht soviel saufen, wie Du nervst.
Wann kommst Du Dumpfnuss endlich auf den Trichter,
daß Du jede Krise noch einmal verschärfst.
Du hast ein Talent, keinen Fettnapf auszulassen
und keine Gelegenheit zum Mistbau’n zu verpassen.
Wo and’re fröhlich feiern, laberst Du den letzten Scheiß.
Glaubst Du wirklich, daß Du alles besser weißt!?

Immer, wenn ich Dich seh, werd’ ich nüchtern.
Du hast ‘ ne Art, die Laune zu versau’n.
Du bist so eines von den Sackgesichtern,
die meist aus viel zu trüben Ecken schau’n.
Und hast ein Talent, einfach alles schlecht zu machen.
Und geht Dir mal was schief, kannst Du gar nicht d’rüber lachen.
Wo and’re Lieder singen, pfeifst Du aus dem letzten Loch.
Verpiß Dich, sonst kommt es mir hoch!

Immer, wenn ich Dich seh’, werd’ ich nüchtern.
Schade um die Bierchen, die ich trank.
Wenn Du kommst, löscht man im Haus die Lichter.
Bist Du vorbei, dann heißt es: “Gott sei Dank!”
Du hast ein Talent, um das keiner Dich beneidet.
Und willst Du wirklich, daß die ganze Menschheit mit Dir leidet?
Gäb es Dich nicht, wüßt’ ich gar nicht, wie man Arschloch schreibt.
Und was ein böser Geist im Menschen treibt.

Immer, wenn ich Dich seh’, werd’ ich nüchtern.

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Schunkeln macht impotent


Die Sitzung war wieder zum Einschlafen lang,
die Reden zum Kotzen, sauschlecht der Gesang.
Zum Trinken da gab’s so ein Güllebier
und er hatte Druck wie ein Stier.
Im Vorraum zum Klo, da stand ein nettes Weib.
Die Augen war’n glasig, ein schöner Leib,
zu allem bereit nach 2 Stunden,
da hat er herausgefunden:


Schunkeln macht impotent, es kastriert den Freier.
Schunkeln macht impotent, versaut den ganzen Tag.
Schunkeln macht impotent, man quetscht sich nur die Eier.
Schunkeln macht impotent und plättet Dir den Sack.
Schunkeln macht impotent und plättet Dir den Sack.


Erst neulich tagte der Elferrat
zum Wohle des Karnevals und der Stadt
und stellte fest: die Krise war nah,
es wär kaum noch Nachwuchs da.
So startet man eine Begattungsaktion
zum Wohle des Karnevals und der Nation.
Man hat sich auch gleich an die Arbeit gemacht.
Doch dabei eins nicht bedacht:


Schunkeln macht impotent...

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Super

Mir geht’s gut, mir geht’s Spitze, mir geht’s super,
auch kann ich jetzt nicht mehr so lange steh’n.
Mir geht’s gut, mir geht’s spitze, mir geht’s super,
auch klappt es jetzt nicht mehr so mit dem Seh’n.

Beim Arzt im Wartezimmer, da ist immer etwas los.
Von mancher Krankheit hab’ ich so noch nie gehört.
Vielen and’ren geht es schlimmer, deshalb meck’re ich nicht groß,
auch wenn der Herzschrittmacher etwas stört.
Mir geht’s gut....

Mit der Liebe klappt’s noch klasse, auch wenn er nicht immer steht.
Zum Glück sind Frauen im Prinzip nicht schwanzfixiert.
Steig’ ich jetzt auch schnell vom Fahrrad, wenn mir Wind entgegenweht
und Zähne hat man, bis man sie verliert.
Mir geht’s gut...

Man ist so alt wie man sich fühlt und ich fühl mich nicht so alt,
solang ich morgens meinen Spiegel ignorier.
Meine Werte, die sind mäßig, doch das lässt mich ziemlich kalt.
Ach das Leben das ist schön...auch ohne Bier.
Mir gehts gut...

Und wenn ich mich hier so umschau, seh ich, ich bin nicht allein.
Hier sind alle schön und jung na....relativ.
Nach der “Hälfte” uns’res Lebens schauen wir noch fröhlich d’rein.
Unser Blick auf uns’re Zukunft bleibt naiv.
Uns geht’s gut...

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Das Allianz Lied

Du warst einmal schön und schlank
und ich war damals liebeskrank.
So wurden wir ein Ehepaar,
was ein Fehler war.
Denn Du wurdest dick und fett
und dazu viel wen’ger nett.
So war nicht zu vermeiden,
ich konnt’ Dich weniger leiden.

Zum Glück bist Du versichert.
Ein Unfall ist schnell arrangiert.
Du hast bald ausgekichert.
Die Dümmere verliert.
Zum Glück bist Du versichert.
Dein Leben hat einen Sinn.
Du hast bald ausgekichert
und ich bin reich bist Du hin.
..und ich bin reich, bist Du hin.

Du sagst, Du schaffst sehr gern im Haus.
Doch so sieht das Haus nie aus.
Zur Arbeit fehlt Dir jede Kraft,
doch sieht man, was Dein Maulwerk schafft.
Es zieht über die Nachbarn her
und wir ha’m keine Freunde mehr.
D’rum wird es höchste Zeit.
Das Auto steht bereit.

Zum Glück....

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Wer?

Wer hilft Dir stets in Deiner Not?
Wer steht Dir immer zu Gebot?
Wer hüpft für Dich auch über’s Meer
und liebt vor allem Kinder sehr?

Ja, das ist Flipper, Flipper, gleich wird er kommen.
Jeder kennt ihn, den klugen Delphin.
Wir rufen Flipper, Flipper, den Freund aller Kinder.
Große nicht minder, lieben auch ihn.

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November

November, Monat, schwarzer Glanz
das Jahr dreht sich zum Totentanz,
die Knochen modern in der Erde,
am Himmel ziehen fahle Pferde.

November, Monat, dunkles Glück
dem Ende näher noch ein Stück,
Vergang’nes wert, daß es verging,
Straffes wert, daß es jetzt hing.

November, Monat, Mißgeschick,
der Mond hat einen trüben Blick,
jedoch die größte Sauerei:
Am Buß- und Bettag nicht mehr frei.

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Schweinebreit

Das Leben ist herrlich, das Leben ist schön.
Kaum zu ertragen, soviel Schönheit zu seh’n.
Deshalb sauf ich schon morgens, zur Frühstückszeit
und spätestens mittags bin ich schweinebreit.

Schweinebreit, schweinebreit, schweinebreit, schweinebreit,
schweinebreit, schweinebreit, schweinebreit, schweinebreit!

Lady Diana war lieb und war schön.
Kaum zu ertragen soviel Schönheit zu seh’n.
Noch so manches Jahr hätt sie die Menschheit erfreut,
doch ihr Chauffeur der war schweinebreit.

Der Schumi der fährt ach so schnell und so schön.
Kaum zu ertragen soviel Schönheit zu seh’n.
Kurz nach dem Start da kommt er nicht weit.
Denn da ist noch sein Bruder und der ist schweinebreit.
Schweinebreit...

Der Kanzler ist groß und der Kanzler ist schön.
Kaum zu ertragen soviel Schönheit zu seh’n.
und seine Frau die kennt Freud’ und auch Leid’.
Ihre Aussicht im Bett ja die ist schweinebreit.

Diese Liedchen ist herrlich, diese Liedchen ist schön.
Man kann es nur hören, man kann es nicht sehn.
Kaum zu ertragen außer Ihr seid
nicht nur nicht nüchtern, sondern schweinebreit.
Schweinebreit........Hackevoll!!!!

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Stinkt !


Es gibt so viele Städte an den Straßen uns’rer Welt
und jede hat besond’res,was man in Erinn’rung hält.
Mich zog es durch die Lande ohne Geld und ohne Gut
und an eine dieser Städte erinn’re ich mich gut.


Emmerich stinkt, einfach schrecklich.
Emmerich stinkt, hundsgemein.
Emmerich stinkt, irgendwie dreckig.
Emmerich stinkt, gar nicht fein.


Paris, das hat die Liebe und Köln den Karneval.
Berlin die kesse Schnauze und Düsseldorf ‘nen Knall.
London ist musikalisch top. Chicago hat den Wind.
New York hat einfach alles, aber riech mal, wo wir sind.


Emmerich stinkt...


Zur Disco geht man anderswo, man kauft woanders ein.
Der Bürger ist meist deprimiert und schaut auch noch so d’rein.
Man gibt der Jugend gnädig ‘nen Spritzenautomat.
Glücklich kann sich schätzen hier, wer keine Nase hat.


Emmerich stinkt...

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Regen


Regen,Regen,Regen, bist ganz schön verwegen,
machst mir auf den Kopf, Du Tropf.
Weißt Du nicht, was sich gehört?
Hörst Du nicht, wer sich beschwert?


Regen,Regen,Regen, wirst Du nicht verlegen,
pinkelst mir ans Bein, Du Schwein.
Weißt nicht, wie man sich benimmt,
daß der ganze Auftritt stimmt.


Regen,Regen,Regen, wir sind voll dagegen,
spuckst uns ins Gesicht, Du Wicht.
Wasser braucht der Wald, das Feld,
damit das Grün sich satt erhält.


Regen,Regen,Regen, kommst jetzt nicht gelegen
übst aus einen Zwang und Drang.
Dieser stete Wasserfall gibt meiner Blase ein Signal.
Regen,Regen,Regen, regne meinetwegen.
Ich muß jetzt au’m Pott...und flott.

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Wenn Beamte weinen


Die Arbeit als des Lebens Sinn und keinen Dank je als Gewinn,
was für ein Leben!
Der karge Sold ein schmaler Lohn und aus dem Volke doch nur Hohn,
wofür das Streben?
Gibt’s je ein Ende dieser Qual? Aus diesem ird’schen Jammertal
noch ein Entkommen?
Wie wär’ es schön, würd’ man zur Abwechslung mal ernst genommen.

Wenn Beamte weinen, werden Akten weich.
Wenn Beamte weinen, wird das Büro zum Teich.
Wenn Beamte heulen, fühlst auch Du den Schmerz.
Denn Beamtentränen brechen Dir Dein Herz.

Wer opfert sich im Dienste auf und nimmt die Frühpension in kauf
für uns’re Heimat?
Vom Mund ein Häuschen abgespart und war es noch so bitterhart,
wenn man ein Kind hat.
Und reduziert man Personal, wer akzeptiert auf jeden Fall?
Der Staatsarbeiter!
Und wenn der ganze Pöbel streikt, wer sich in tiefer Demut beugt
und schuftet weiter.
Wenn Beamte...

Der halbe Bundestag wär’ leer, gäb’s diese ed’le Art nicht mehr.
Welch eine Schande!
Wer passt auf uns’re Kinder auf, wem gehn dabei die Nerven drauf?
Nur so am Rande.
Versteuert Euern Hof und Haus, sonst sterben die Beamten aus.
Wär das nicht schade?
Niemand nähm uns die Knete ab, verfolgte uns bis in das Grab.
So habt doch Gnade!

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Ich bin unschuldig


Dafür dat ich bei de Stadt jetz schon 10 Jahr bin
dafür kann ich nich.
Ich hab mich nich nach gedrängelt, denn wat ich verdien
dat reicht vorne und hinten nich.
Doch dat ich deswegen wat einstecken würde, wat mir
ganz un garnich gehört.
Dat käm bei mir nich inne Tüte, d’rum seht meine Hand,
die hier schwört:

Ich bin unschuldig! (er ist unschuldig) 2X
Ich hab nix genommen un auch nix bekommen,
wat mir sowieso nich gehört.
Ich bin unschuldig! (er ist unschuldig) 2X
Ich würd mir nix nehmen und würd mich totschämen,
würd ich wegen wat überführt.

Et mach wohl manchmal im Rathaus so aussehn,
als würd überhaupt nix getan.
Un tut man mal wat, et geht schief, dann stellen sich alle
gleich an.
Man is ja auch irgendwie auch nur mal irgendwer,
dem irgendwat mal passiert.
Un wenn man dabei nich so auffällt, dann hat man Glück
un is nich gleich blamiert.

Ich bin unschuldig...

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Drunt im tiefen Tal

Drunt im tiefen Tal brüllt ein Kardinal. Juchee!
Drunt im tiefen Tal brüllt ein Kardinal.
Was will der Kardinal? Einen Medienskandal.
Medienskandal und Kardinal,
drunt im tiefen Tal brüllt ein Kardinal.

Wie der Medienskandal? Argumente anal!
Argumente anal, Medienskandal und Kardinal,
drunt im tiefen Tal brüllt ein Kardinal.

Argumente anal? Verallgemein’rung total!
Verallgemein’rung total, Argumente anal, Medienskandal und Kardinal
drunt im tiefen Tal brüllt ein Kardinal.

Verallgemein’rung total? Opus dei mental!
Opus dei mental, Verallgemein’rung total, Argumente anal, Medienskandal und Kardinal,
drunt im tiefen Tal brüllt ein Kardinal.

Opus Dei mental? Sado Maso sakral!
Sado Maso sakral, Opus Dei mental, Verallgemein’rung total, Argumente anal, Medienskandal und Kardinal,
drunt im tiefen Tal brüllt ein Kardinal.

Sado Maso sakral? Für die Kirche lethal!
Für die Kirche lethal, Sado Maso sakral, Opus Dei mental, Verallgemein’rung total, Argumente anal, Medienskandal und Kardinal,
Drunt im tiefen Tal brüllt ein Kardinal.

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Anblick

Dein Anblick gibt mir Lebensmut
und was Du trägst, das steht Dir gut.
Du hast ein gütiges Gesicht,
das etwas von Verheißung spricht.


Dein geiler Mantel der hängt weit
und süße Hoffnung macht sich breit.
Und Du reitest meisterhaft
mit ungestümer Leidenschaft.


Manche Laterne leuchtet rot,
zeigt mir den Weg zu Dir in Not.
Es glänzet weit Dein schöner Hut.
Ja der steht Dir wirklich gut.


Wobei die Bürste etwas stört,
wo sich das Bürsten nicht gehört,

St. Martin!

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Haustier


Die Freundschaft zwischen Mensch und Tier hat lang schon Tradition.
Im Paradies da lebte man die Koalition.
Die Partnerschaft an Heim und Herd hat manchen schon erfreut.
Auch ich ich hab ein liebstes Tier und hab es nie bereut.

Mein halbes Hähnchen ist ein lieber Schatz.
Der große Kühlschrank ist sein Lieblingsplatz.
Komm ich nach Hause, schau ich bei ihm rein.
Und hab ich Hunger, schmeckt das Tierchen fein.

Ausgestorben ist so manche Rasse, manche Art.
Die Wale sind einfach zu groß und passen nicht ins Bad.
Katzen würden Whiskas kaufen, doch ich kauf Patat.
Weil’s zu dem halben Hähnchen passt, das meine Liebe hat.

Mein halbes Hähnchen...

Hunde scheißen ständig, wo sie gehn und wo sie stehn.
Das verdirbt den Appetit und riecht auch nicht so schön.
Kanarienvögel sind zu klein und pfeifen ziemlich schrill.
Wenn schon Vögel gibt’s nur eines, das ich wirklich will.

Mein halbes Hähnchen...

Und hab ich’s mal gegessen, tut es mir schon schrecklich leid.
Ich vermiss das Tierchen meine Lieb und meine Freud.
Fühl ich mich dann einsam und hab die Tränen satt.
Wie schön ist, daß das Hähnchen noch ‘ne zweite Hälfte hat.

Mein halbes Hähnchen...

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Fax


Neulich ist mein Chef im Faxgerät verschwunden.
Ich hörte ihn noch rufen:”Ich glaub, ich bin falsch verbunden,
Herr Rompel, kennen Sie sich nicht mit Faxgeräten aus?”
Als ich dazu kam, guckten nur die Füsse noch heraus.
Ich wollte sie noch greifen, leider kam ich etwas spät.
Ich schaute voll Entsetzen und dann rülpste das Gerät.
Auf der andern Seite erschien er auch nicht mehr.
Sein Chefbüro ist nun schon seit drei Wochen leer.

Hallo, hat hier irgendjemand meinen Boss geseh’n.
Ich vermisse ihn doch stündlich, weil wir uns so gut versteh’n.
Ignoriert wird sein Verschwinden, oder man hat’s nicht bemerkt.
Ich glaub nicht, daß das gegeb’nenfalls sein Selbstbewusstsein stärkt.

Ich sehe ihn im Traume durch die Datenleitung gleiten,
auf ein Gerät, das ihn empfängt mit Anmut vorbereiten.
Er rückt sich seinen Schlips zurecht und kämmt sein güld’nes Haar.
Doch der Anschluß ist besetzt und langsam wird ihm klar.
Er ist Opfer eines Schicksals, das nur wenigen passiert.
Er wird auf der Datenautobahn so nach und nach püriert.
Und die Bits und Bytes, die ihn enthalten schwärmen fröhlich aus
und sein virtuelles Wesen, ach, zerschäumt in Saus und Braus.

Hallo hat hier..

Manchmal piepst das Faxgerät noch einen leisen Ton.
Ich lauf voller Hoffnung hin: “Chef, ich komme schon!”
Doch sooft ich geh und schaue, er erscheint doch nie.
Vielleich spuckt grad ein and’res Fax irgendwo ‘ne Kopie.
Neulich sah im Fernseh’n ich den Reichstag in Berlin.
Dorthin schickten sie aus Bonn die Bundestagskopien.
Vielleicht ist mein Chef dort gelandet, hat’s zu was gebracht.
Wenn er mit den and’ren Schatten seine Faxen macht.

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Olli


Damals im Dschungel war er ein Gott
und viele Forscher fanden den Tod,
als sie versuchten sich ihm zu nah’n
und sein schreckliches Antlitz sah’n.


Olli Kahn, Herrscher des Strafraums
Olli Kahn, Vernichter des Abschaums
Olli Kahn, Kriegsfürst der Bayern
Olli Kahn, mit den großen Händen
Olli Kahn, Olli Kahn, Olli Kahn...


Dann hat man ihn nach München geholt.
Man überhäufte ihn mit Gold.
Franz hat ihm das Spiel erklärt.
Er hat nicht richtig zugehört.

Olli Kahn,....


Die Nationalelf ist jetzt sein Revier.
Macht’s ihm wer streitig, dann wird er zum Tier.
Traut einer sich in den Strafraum dann,
springt er ihn mit allen Vieren an.


Olli Kahn,...

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Volksmusik


Aus den deutschen Mooren blubbert es wie wild empor.
Aus verseuchten Teichen krächzt ein heis’rer Krötenchor.
In den kahlen Wäldern klopft der Holzbock seinen Takt,
wenn der trübe Frohsinn in Deine Bude k...lingt.


Ja das ist uns’re Volksmusik, wie es im Mieder bebt.
Wo über weißen Waden die Lederhose klebt.
Die Stimmung, die ist riesengroß, die Musik ist playback.
Die Axt fliegt in den Bildschirm rein
und schwups der Spuk ist weg.


Toupetbedeckte Glatzen machen auf Tiroler Charme.
Mutter Hellwig nimmt die feiste Tochter in den Arm.
Die Kulissen wackeln, dort kommt ein Marine Corps.
Ein Ex-Tenor gröhlt lauthals “Am Brunnen vor dem Tor”.


Ja das ist...


Jungs und Mädels sind so, wie der Adolf sie geliebt.
Das Grinsen klebt in den Gesichtern so wie reingeübt.
Saunagegerbte Greise spielen Alpenrock.
Die Glotze haselnußgefärbt, geht die Kultur am Stock.

Ja das ist...

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Bauchtanz


In Pfarrheimen, Volkshochschulen, Bildungsstätten,
Volkstanzgruppen tanzt die deutsche Frau enthemmt.
Pailetten glitzern, Körbchen stützen, Körper schwitzen,
Schellen klingeln, man das Haar mit Henna kämmt.
Trommeln dröhnen und Hyänen Lieder singen,
Füße stampfen, Wahnsinn trübt der Augen Glanz.
Ringe glänzen, Ketten rasseln, Räucherstäbchen
stinkend qualmen, Frau führt ihren Bauch zum Tanz.


Während zuhause die Männer weinen,
legen ihre Arme schützend um die Kleinen.
Die Muttis in den Fängen von den wilden Klängen,
den Orient im Herzen, den Alltagsfrust verdrängen.


In Stadttheatern, Bauernbühnen, alten Opern,
Lichtspielhallen legt man weiße Bäuche frei.
Deckchen häkeln, Strümpfe stopfen, Kaffee klatschen,
Damenkegeln, alles das ist jetzt vorbei.
Statt Walzerklängen, Rockballaden, Volksmusiken,
Opernarien, bestimmt ein neuer Sound den Trend.
Treibt Migräne in die Hirne, Nerven flattern,
irre kichernd der Hund in seine Hütte rennt.


Während zuhause....

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Morgentod

Manche stehen morgens auf mit strahlendem Gesicht,
schau’n hinaus erwartungsvoll zum ersten Sonnenlicht.
Sind schon früh gesprächsbereit, das Thema ist egal.
Agieren, wie es sich gehört, Reaktion normal.
Da bin ich etwas anders drauf. Das geb ich offen zu.
Morgens bin ich zugeknöpft, lässt man mir meine Ruh.
Aber quatscht mich jemand an, bin ich im Rotbereich
und wenn ich mich dann zügeln kann, sag ich lieber gleich:
R.:Wenn Du lebensmüde bist, dann sprich mich morgens an.
Am Besten noch am Frühstückstisch, ich nehm mein Messer dann
und nagel Dich am Spickbrett fest. Viel später tut’s mir leid.
Wenn Du überleben willst, dann lass mir etwas Zeit.

Bin allgemein nicht aggressiv und meide jeden Streit.
Der früh am Morgen ist nicht ich. Das ist ein Mister Hyde,
den pure Gewalt erfreut, Gemetzel wohl entspannt.
Ich hab mit ihm garnichts zu tun, ihn auch nicht in der Hand.
Zum Glück frühstück ich meist allein, vermeide die Gewalt.
Köpf nur ab und zu ein Ei und mache Fliegen kalt.
Zerschmeiße auch etwas Geschirr und biege Gabeln krumm.
Doch Gott sei Dank ist keiner da, so bring ich keinen um.
R.:Wenn Du..

Bin ich endlich im Büro, ich hab noch nicht geraucht,
klingelt schon das Telefon. Das hab ich jetzt gebraucht.
Zerbrüll schnell mal den Hörer mit:”Morgen, dummer Arsch!”
Und geht dann noch die Türe auf, dann werd’ ich richtig barsch.
Hab’ auf dem Tisch ‘nen Locher, da passen Hände rein.
Mein Tacker der ist furchtbar schnell und außerdem gemein.
Schau da fliegt das Telefon, der Rechner hinterher.
Ich hatte mal Kollegen, jetzt hab’ ich keine mehr.
R.: Wenn Du...

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Disziplin

Wochenend und Mondenschein, in meine Lieblingskneipe rein,
heute bleib ich prinzipiell bei Bier.
Weil ich Kurze nicht vertrag und Weine nicht besonders mag,
trink ich Pils, dann bleib’ ich lange hier.
Mäßigung beim Alkohol ist nicht nur zu der Leber Wohl,
es macht den nächsten Morgen lebenswert.
Werd’ ich ohne Kater wach, lieg nicht den ganzen Sonntag brach,
bleiben auch die Nieren unversehrt.

Doch da kommt schon der erste Kümmerling. Einer kann nicht schaden, weg das Ding.
Und der Wirt gibt einen Klaren. Ich muß meine Haltung wahren.
Und ich weiß auch noch, wo meine Jacke hing.
Und das Mädel gibt mir glatt ein Pfläumchen aus.
Bestell noch einen, vielleicht geht sie mit nach Haus.
Ich bin cool, bestelle Gin. Wo ist nur die Kleine hin?
Hier komm’ ich bestimmt nicht lebend raus.

Im Gehirn da sterben Zellen, kann man nicht mit Maß bestellen.
Deshalb trink ich wenn, dann ständig konzentriert.
Bleibt man stark in den Gedanken, setzt dem Sprit man sein Schranken
hat man Chancen, daß man nicht den Halt verliert.
Den Wirt, den kenn ich ziemlich gut. Er passt schon auf und gibt mir Mut.
Er weiß, ich trinke mäßig, nie zuviel.
Er hebt mir meinen Deckel auf, schreibt meinen Namen richtig drauf,
würd’ mich nie liegenlassen, wenn ich fiel..

Wer trinkt hier denn überhaupt Bordeaux? Egal, den kipp ich weg und dann zum Klo.
Und mir platzt beinah die Blase, als ich zur Toilette rase
und das Becken schlägt mich beinah noch K O.
Zurück zur Theke und mein Hocker ist besetzt. Dabei hab ich mich doch wirklich abgehetzt.
Ich hock mich einfach an den Tisch. Die Knobelrunde ist noch frisch.
Es geht um Whisky, der durch meine Kehle ätzt.

Hauptsach’ is die Disziplin. Wo sin meine Zaretten hin?!
Hasse ma ne Fluppe, dumme Nuss!
Mein Feuerzeug das is geklaut, meine Hose is versaut.
Komm her, Du Schlampe, gib mir einen Kuss!
Wer will Prügel! Komm doch her! Man was is der Hocker schwer:
Wer hat hier die Lampen ausgemacht?
Schau, ich kann die Stern sehn! Leider kann ich nich mehr stehn.
Herr Wirt! ‘n Taxi un noch gute Nacht!!!

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Der Hochzeitstag

Der Hochzeitstag, er wurd’ zur Qual, als ihn vergaß Herr Rozendaal
und sein Frau, die Elke, kriegt nicht mal eine Nelke.
Anfangs schien’s, sie nahm’s nicht krumm,
doch dann schaut’ der Gatte dumm,
als er nach Hause kam und sie nicht in den Arm ihn nahm
und küsste.
Noch nicht einmal ihn grüßte.

Was soll ich, tat er denken, jetzt noch ganz schnell schenken?
Die Läden haben alle zu. Doch ich muß, will ich meine Ruh,
die düst’ren Wogen glätten, den Tag und mich zu retten.

Da sprach er: Schönste Frau der Welt!
Ich gäb Dir gerne Gut und Geld,
schenkt Dir die schönsten Ringe. Doch alle diese Dinge
sind nur geringer Dank. Nicht reichen tät ein Schrank
die Gaben zu enthalten, die Dir für Dein Walten
und Tuen wär’n zu geben.

Solch’ Dinge dacht ich eben, als ich heutfrüh erwachte.
Und dachte und ich dachte und war g’rad angefangen
zur Lösung zu gelangen. Da war der Tag vorbei!
So war Dir mein Geschenk gemacht:
“Den ganzen Tag an Dich gedacht!”
Mit großen Augen schaut er dann, seine Frau bewundernd an.

Sie tat die Türe knallen, ist nicht drauf reingefallen.

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Aus Sorge um den Bürger


Meine Liebe ist so groß, daß ich Euch alle umarmen möchte,
hättet Angst Ihr im Dunkeln, ich Euch alle nach Hause bröchte
und littet Ihr Armut, mein ganzes Vermögen vermöchte
und wäret Ihr schön, Tag und Nacht Eurer Anmut gedöchte.


Aus Sorge um den Bürger, werd ich um den Schlaf gebracht.
Aus Liebe zu den Wählern hab’ ich mich so schön gemacht.
Aus Zuneigung zu den Menschen geb ich all die Mühe hin,
denke stets nur an ihr Wohl und niemals nie nicht an Gewinn.


Meine Sehnsucht ist so groß wie die größte aller Mächte.
Ihr, Ihr Bürger seid mein Los, daß ich beileibe nicht verächte.
Es vergeht kein Atemzug, bei dem ich nicht an Euch nur dächte.
Größter Opfer wär ich fähig, wenn mich nur mal jemand frägte.


Aus Sorge um den Bürger...


All meine Gefühlsamkeit leg ich in dies Herzgedichte.
Meine Mühen für Euch Rosen, wonach alles hier wohl riechte.
Meine Strahlensdenkenskraft spiegelt Euch in neuem Lichte.
Ach ich wollt ich wär ein Porsche, der um Eure Kurven biegte.


Aus Sorge um den Bürger...

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Allergie


Heut fliegen Pollen, die mein Leben wollen,
in Kampfstärke durch die Natur.
Ein leichtes Niesen, ich ahne die Wiesen,
sie freu’n sich auf meine Tortur.
Großanbauflächen woll’n sich an mir rächen.
Sie treiben die Drüsen zum Wahn.
Was folgt ist ein Schniefen, die Augen triefen,
das Elend hat freie Bahn.
R.: Allergie! Ich möcht’ heulen, wann ich will.
Allergie! Alles essen, trinken, atmen ohne Scheu.
Allergie! Und wenn ich mit tausend Pflastern auf dem
Rücken im Wartezimmer sitz ganz still,
möcht’ ich wissen, weswegen, vonwegen, wogegen
hab’ ich Allergie!!?

Strenge Diäten Geschmacksnerven töten,
die ich heute so sehr vermiss.
Nur fade Fladen, kein saftiger Braten
hung’re Dich tod, oder iss!
Ich leb’ gesünder und schone die Rinder,
trink nur noch Säfte en gros,
die sich kaum verändern, wenn sie so wandern
den langen Weg bis ins Klo
R.:Allergie...

In Abgasschwaden, die Lungen beladen
von rechts kommt ein Hauch Nikotin.
Das Sofa nach Jahren voll Katzenhaaren,
die Milben sind gratis mit drin.
Das Holz vertäfelt, mit Kampfgift geschwefelt
darunter etwas Eternit.
Man merkt es mit Grausen, ob drinnen ob draussen.
Hat mann’s, dann macht man was mit.

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Ding

In seiner Hose da wartet’s geduldig, ganz cool, langgestreckt.
Bis es dann zittert, vom Schwingen erschüttert, die Geister erweckt.
In stolzer Haltung und hoher Erwartung ergreift seine zitternde Hand
den so vibrierenden und enervierenden Allerweltskultgegenstand.

Und er zückt...sein Handy, dann herrscht Stille im Raum.
Man bewundert...sein Handy, ihn beachtet man kaum.
Er steht nur da mit...sei’m Handy und das schafft ihm Respekt.
Die zwei er und...sein Handy sind als Partner perfekt.

In seiner Kneipe da schaun sie ihn nur noch mit stiller Bewunderung an.
Hat Fans abzuwimmeln, es könnte ja klingeln,
jetzt ist er mehr Mann noch als Mann.
Und tut’s dann vibrieren, Blicke verlieren sich sehnsuchtsvoll zu ihm hin,
dann hat er gewonnen, es hat schon begonnen,
jetzt ist er noch inner als in.

Und er zückt...

Er ist ohne Frage jetzt Herr jeder Lage, erreichbar stets und on air.
Sein Zauberkasten mit den kleinen Tasten gibt ihm den Business-Flair.
Er merkt so richtig, jetzt ist er erst wichtig, er ist der Nabel der Welt.
Doch ich könnte schwören, es würd’ gar nicht stören,
wenn er mal den Schnabel hält.

Und er zückt...

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So Lang Blues

Wie groß oder wie lang
ist nicht ganz so wichtig,
hauptsach’ man kann
so lang, so lang, Baby, so lang.

Fährst durch die City im fünften Gang,
sind die Fleppen weg
und die Wege werden lang.
So lang, so lang, Baby, so lang.

Mancher heiratet und denkt nicht dran,
so’ne Ehe die dauert
manchmal richtig lang.
So lang, so lang, Baby so lang.

So’ne Weihnachtsfeier ist lang
und auch ‘n Beckenbauer
hat seinen Drang
er zahlt lang, so lang, Baby, so lang.

Kurze Hosen zieh ich nicht an,
denn ich habe ein Problem
das ist lang.
So lang, so lang, Baby, so lang.

Das war das Lied von: So lang!
Und ich hör jetzt auf
sonst wird es zu lang.
Zu lang, zu lang, Baby zu lang...

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Antidrogen-Song

Haben Sie schon einmal Haschisch geraucht,
oder etwa starke Drogen gebraucht?
Wiegt Sie das Kokain in den Traum,
seh’n Sie morgens aus wie Christoph Daum?

Oh nein...oh nein,
das darf nicht sein!
Wir trinken nicht. Nein!Wir rauchen nicht. Nein!
Und ziehen uns auch nichts anderes rein.
Wir trinken nicht. Nein!Wir rauchen nicht. Nein!
Wir haben guten Sex.

Knallen Sie sich morgens schon Bierchen rein?
Muß es nach dem Essen ein Underberg sein?
Alkohol ist prominentes Gift,
wenn man Harald Juhnke im Rinnstein trifft.

Oh nein...

Hauptsache ist, man lebt gesund.
Trägt nichts übles von der Hand in den Mund.
Sorgt sich um das leibliche Wohl,meidet Nikotin und Alkohol.

Oh nein...

Werfen Sie sich schachtelweise Pillen rein?
Schlafen Sie ohne Drogen nicht ein?
Geht’s ohne Tabletten nicht zum Pott?
Macht Viagra den Alten flott?

Oh nein...

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Landei Blues

Kommst Du frisch vom Dorf auf den Bahnhof der großen Stadt
und bist so’n Landei, wie man’s dort schon lang nicht mehr gesehen hat.
Und so’n komischer Penner fragt Dich, wie spät es ist,
hat sich der zweite mit Deinem Gepäck schon lange verpisst.


Aber wenn Du das den Bullen erzählst, lachen die Dich aus.
Dann heul doch Du Dorfdepp und fahr nur brav nach Haus.
Sonne Kacke passiert hier am Tag doch hundertmal
und wenn Du das nicht aushältst, überlebst Du hier auf keinen Fall.


So’n Schwager vonner Tante hat gesagt: Du wohnst bei mir!
Zu ihm gekommen, stehst Du vor ‘ner verschloss’nen Tür.
Der Hauswart erzählt: Der Typ lebt jetzt in Berlin.
Du könnst die Bude haben, wärst Du nett zu ihm.


Die Frauen in der Stadt sind ganz speziell gestrickt.
Sie kommen schnell zur Sache und dann wird ja oder nein geliebt.
Und triffst Du Marie, sie war verrückt, sag ihr:
Den Tripper hat sie von Harry, aber nicht von mir.


Die Stadt, sie kann Dich verändern,daß Du wirst wie sie.
Was Du erlebst, hältst und tust, satt wirst Du nie.
Und wenn Du dann Glück hast, gehst Du schnell von ihr fort.
Doch was Du hier einmal vermisst hast, vermisst Du auch dort.

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Der Depp vom Dienst

Hier ist der Typ mit den Segelohren.
Hier ist der Typ mit dem falschen Gebiss.
Ist schon vor mehr als 40 Jahren geboren,
denkt immer noch, daß er ein Schnäppchen ist.
Sieh nur die Mädels, wie sie rennen, geht er nur auf sie zu.
Wie sie betteln, wie sie flennen: Bitte, bitte, lass uns doch in Ruh!
Er hört nicht zu, macht auf Supermacker,rückt sein Toupet zurecht.
Er macht den Depp, er macht den Depp vom Dienst.
Er macht den Depp vom Dienst.

Hier kommt der Typ mit den großen Sprüchen.
Hier kommt der Typ mit dem Kalk im Schritt.
Der Spezialist mit den derben Gerüchen
aus Not macht er alles mit.
Seht nur die Damen, wie sie laufen,riskiert er einen Blick,
sich um den Weg zum Ausgang raufen,
nichts wie weg von hier und kein zurück.
Er sieht nicht hin, macht auf Superstecher,rückt sein Toupet zurecht.
Er macht den Depp.....

Hier kommt der Typ mit dem Herz für Frauen,
dreimal geschieden, nichts dazu gelernt.
Er kann Dir locker jede Party versauen,
wird er nicht rechtzeitig entfernt.
Seht nur die Mädels, wie sie rennen,geht er nur auf sie zu.
Wie sie betteln, wie sie flennen:Bitte,bitte,bitte lass uns doch in Ruh!
Er hört nicht zu, macht auf Supermacker,rückt sein Toupet zurecht.
Er macht den Depp...

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Das Wunderkind


Es war an einem Wintermorgen, da wurde er gebor’n.
Hat 2 Köpfe und vier Arme und den Arsch trug er nach vorn.
Die ihn zuerst gesehen, die leben heut nicht mehr
und die es überlebten, sabbern nur noch vor sich her.

Die Mutter, die ihn liebte, auch war sie taub und blind,
umhegte und umpflegte das schwergeprüfte Kind.
Er bekam die ersten Zähne und biß den Haushund tot.
Die Katze, die grad noch entkam, bekam d’rauf Hausverbot.

Er brachte sich das Sprechen bei, das nur er selbst verstand.
Sein Vater war längst emigriert in ein unbekanntes Land.
Der Sohn hat viel mit sich diskutiert, bevor er sich entschied:
Ich gehe in die Berge und werde Eremit.

Er lebte dort 10 Jahre und lernte von dem Wind.
Er merkte, daß er anders war als jedes and’re Kind.
Dann erschien ein Licht am Himmel, eine Stimme rief herab:
Komm endlich in die Pötte, sonst setz ich Dich in Trab.

Ein Blitz, der schoss herunter und teilte ihn entzwei.
Er wurde so 2 Menschen und beide waren frei.
Sie zogen runter in das Tal und das Wunder wurd’ bekannt.
Sie wurden beinah’ weltberühmt und Stars in ihrem Land.

Sie blieben stets bei’nander und einer wurd’ ‘ne Frau.
Sie triebens fröhlich miteinand’ und nahmens nicht genau.
Und wen sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heut’
und machen manchmal Volksmusik, die das Herz erfreut.

...und hier sind sie: Marianne und Michael!

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Politik-Blues


Leere Worte aus leerem Hirn in leeren Raum,
leere Worte, den Hauch von Inhalt spürst Du kaum.
Hey Politik, da schlägt wieder jemand Schaum!


Falsche Versprechen, vor den Menschen, vor der Wahl.
Falsche Versprechen, vor der Enthüllung, vor’m Skandal.
S’ist Politik, und schwarzes Geld killt die Moral.


Plumpe Lügen, aus der Glotze, aus Berlin.
Plumpe Lügen, jemand hat zu früh verzieh’n.
Die Politik, richtet guten Glauben hin.


An die Wand, an die Wand mit dem Verstand.
Eine Hand, wäscht die geldbeschiss’ne Hand.
Und am Rand, vor die Hunde geht das Land

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Zeitung


Sitzt Dir mal ein Furz quer oder musst Du zum Friseur.
Hast Du kein’ Kredit mehr, passiert Dir ein Mallör.
Interessiert das keine Sau hier,
will Dich kein Mensch versteh’n.
Doch passiert das einem Promi,
wird es in der Zeitung steh’n.


Die Titten von Verona, der Arsch von Jürgen Drews,
die Backen von Paola, Georges Hüftfilets,
das interessiert die Menschheit.
Deinen Bierbauch will keiner seh’n.
Doch die Wampe von ‘nem Promi
kann morgen in der Zeitung steh’n.


Springst Du von ‘nem Hochhaus oder hüpfst Du in den Rhein.
Geht Dir am Strick die Luft aus, schiebst Du Dir Zyankali rein,
wird keiner nach Dir fragen,
lässt sich kein Reporter seh’n.
Doch bummst der Scharping eine Gräfin,
wird’ das in der Zeitung steh’n.

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Hausmann

Mein Freund hat’s schwer, er ist ein Hausmann,
versorgt die Kinder und den Herd.
Er putzt die Wohnung und macht den Abwasch,
wenn seine Frau zur Arbeit fährt.

Ja und sie liebt ihn und vergibt ihm,
daß sie das Geld nach Hause bringt.
Und kommt sie später, im Flur da steht er.
Sie sieht, wie er vor’m Spiegel singt:

Ich bin ein Mann, gebt mir Kehrblech und Besen,
ein Kochbuch um zu lesen, denn abends bin ich einsam.
Ich bin ein Mann und sagt der Einbauküche,
ich pflege sie, so gut ich kann, ich bin ein Mann.
Ich mach das Bett und meine Frau Karriere
und hat sie Lust, dann bin ich dran.
Ich bin ein Mann.

Manchmal, da sieht man ihn am Fenster.
Sieht er ‘nen Fleck, dann wischt er nach.
Er gießt die Blumen, staubsaugt die Krumen,
ist morgens stets als erster wach.

Und geh’n die Freunde in die Kneipe,
dann bügelt er noch Wäsche flach.
Er ist solide und auch früh müde
und plötzlich 3 Uhr nachts hellwach.

Ich bin ein Mann...

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Klaus Gibb


Im ersten Stock da brennt noch Licht, das ist bei mir.
Und ich stehe, unten zitternd, vor der Tür.
Und wenn Sie fragen, warum bleibe ich wohl hier?

Kennen Sie meine Frau, Mr. Jones.
Wissen Sie, sie hat links eine Eisenhand.
Sei’n Sie leise, sonst hört sie uns durch die Wand, Mr Jones.

Vor der Hochzeit war sie noch so zart und mild.
Doch jetzt wird sie bei der kleinsten Sache wild.
Ach was war sie früher doch so lieb und nett
und jetzt schmeißt sie mich, wenn ich schnarche, aus dem Bett.

Oh, da kommt meine Frau, Mr. Jones.
Stellen Sie sich mal bitte schnell vor mich hin.
Vielleicht sieht sie dann nicht, wo ich gerade bin, Mr. Jones.

Und ich habe sie mal doch so geliebt.
Und was haben wir die Liebe jung geübt.
Doch jetzt sagt sie, daß sie mich nicht mehr erträgt
und hat mir schon die Bremsleitung zersägt.

Wollen Sie meine Frau Mr. Jones?
Wissen Sie, wenn sie will, kann sie zärtlich sein.
Und wenn nicht, haut sie ihnen den Schädel ein, Mr. Jones.

So, ich gehe jetzt wieder zu ihr rein.
Vielleicht wird sie mal heute nicht so sein.
So ein Mensch kann sich ändern, jeden Tag.
Und gleich sagt sie mir, daß sie mich noch mag.

Kommen Sie eben mit, Mr. Jones?

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Brett vor’m Kopf, Joe

Einen Schritt vor und zwei zurück. Das ist kein Tanz, das ist Politik.
Um zu zeigen, daß sich was bewegt, wird der Partner auf’s Kreuz gelegt.

R.: Wir lieben unser Brett vor’m Kopf, Joe.
Dort war’s schon immer, d’rum bleibt es doe.
Da hilft kein Gedanke, kein Argument.
Die Zukunft hab’n wir schon lange verpennt.

Gib Deinem Part’ner ‘nen flotten Dreh,greif ihm dabei ins Portemonnaie.
Wird er ein wenig leichter dann,hilft’s daß er besser tanzen kann.

R.: Wir lieben...

Nun stellt einer dem ander’n ein Bein,er wird es Dir ganz schnell verzeih’n
Sag, daß es zu seinem besten ist,wenn er weiß, wer der Führer ist.

R.: Wir lieben...

Gib Deinem Partner die linke Hand,mit der Rechten drückst Du ihn an die Wand.
Läßt Du ihn endlich dann wieder frei,kennt er seine Grenzen und bleibt Dir treu.

R.: Wir lieben...

Küsse Deinen Partner,wenn Du fertig bist. Sorge, daß er Dich für immer vermisst.
Und wenn er dann Deine Hilfe braucht,hast Du ihn schon in der Pfeife geraucht.
R.: Wir lieben....

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Gert


Hallo Leute, mein Name ist Gert.
Über mich haben sich schon manche beschwert,
an meinem Gesang ist nämlich nichts dran
und weil ich trotzdem die Schnauze nicht halten kann.
Mein Gitarrenspiel ist kaum zu ertragen
und mein Sinn für Humor schlägt auf den Magen.
Ich hab’ Startverbot auf sämtlichen Pisten,
seid willkommen, liebe Masochisten.
Ich bin Euer Alptraum für eine Nacht,
hättet Ihr nur vorher d’rüber nachgedacht,
was ihr mit Eurer Freizeit so treibt
und was vom Tag dann noch übrig bleibt.
Denkt Ihr jetzt, daß es witzig wird,habt Ihr Euch schon wieder geirrt.
Meine Lieder schreib’ ich unter Depressionen.
Es sind keine Lieder für Millionen.
Meine Texte sind völlig unverständlich
und ein Sinn darin wohl nicht erkenntlich
und ich schreibe auch nicht für jedermann,
weil ich sowieso keinen leiden kann.
Ich bin Euer Alptraum für diese Nacht
und hab Euch jetzt schon ins Bett gemacht
und legt Ihr Euch zum Schlafen hin,liege ich schon mit meine Kettensäge drin.
Habt Ihr keine Angst, die Türen sind zu.Ich spiele Euch gleich zur letzten Ruh.
Ihr könnt jetzt nicht mehr sagen, ich hätt nicht gewarnt
und mich hinter meinem guten Aussehen getarnt.
Ihr seid jetzt geliefert, die Arschbacken breit.
Euer letztes Stündchen! Es ist gleich so weit.
Der gute Geschmack zu Grabe getragen,wurde von mir persönlich erschlagen.
Ich hoffe liebe Leute,Ihr wisst jetzt bescheid.Ihr tut mir dabei kein bisschen leid
Weil ich mich ja auch nicht beklag’.Ich ertrag mich schließlich jeden Tag.
Wie ich sagte,mein Name ist Gert.Schau mer mal,was das wird.

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Fortuna Elten


Fortuna ist unser Verein, für rot und weiß da woll’n wir leben.
Wir werden wieder Meister sein und werden dafür alles geben.
Der Gegner hat die Hosen voll. Vor unser’m Tor da ist er selten.
Du bist viel mehr als nur ein Club, Fortuna Elten.

Fortuna ist das, was wir woll’n. Und was wir wollen das ist siegen.
Wir spielen immer in die Voll’n. Stehn immer auf, bleiben nie liegen.
Wir spielen gut, auch sind wir voll und wir verlieren auch nur selten.
Du bist viel mehr als nur ein Club, Fortuna Elten.

Und geht’s mal schief. Was auch passiert.
Es kommt ein Tief, wenn man verliert.
Steh’n wir vereint und kämpfen doch
und zieh’n mit Mut uns wieder hoch
und Sieger sein wird der Verein, Fortuna Elten.

Fortuna ist die Nummer Eins und spielt das Spiel, so wie wir’s lieben.
Wir sind die Fans dieses Vereins und sind ihm immer treu geblieben.
Wir sind gut drauf in jedem Fall und schlechte Laune ha’m wir selten.
Du bist viel mehr als nur ein Club, Fortuna Elten.

Und eines Tags, bald wird das sein, steigen wir auf mit dem Verein.
Dann gibt’s im Ort ein Riesenfest, wenn sich der Meister feiern lässt.
Unser Verein wird immer sein:
Fortuna Elten.

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Panama Jansen

Sach mir ma, wo Panama ma’ wa’.
Mama un Papa die war’n au’ ma da.
Un’ heut’ mach ich die Koffer kla’.
Un’ fah’ nach Panama.

Refrain:
Denn da wohnt Jansen, Panama Jansen
un der hat Dörs, Mann, aber is nich bös, Mann.
Denn da wohnt Jansen, Panama Jansen
un’ der Chancen in Panama.

Sach mir, wo Oma damals wa’.
Die traf Opa in Panama
und liebte ihn im Pyjama
im heißen Panama.

Refrain:
Un’ da wohnt Jansen,...

Ja, da wo Panama ma’ wa’
un’ wo das Klima prima wa’,
da is’ der Jansen noch ein Star,
ein Star in Panama.

Refrain:
Ja, da wohnt Jansen,...
Wichser

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Der Komiker vom Ballermann

Es ist schon lange her.
Er kann sich noch erinnern, wie er so auf dem Schulhof stand.
Er wurde einfach ignoriert. Die Mädels hab’n sich nicht gerührt.
Er sah doch klasse aus, wie er selbst fand.
Es war ein kühler Februar, der Tag an dem sein Durchbruch war.
Er stellt’ sich auf die Stufen und begann ganz laut zu rufen.
Kommt her Leute, schaut mich an. Ich bin ein echter Supermann.
Die Unterhose zog er sich, mit einem Griff, über’s Gesicht!

Die Reaktion war richtig scharf. Nach sowas herrschte wohl Bedarf.
Es war eine Riesenshow!
Von nun an hielt er sie in Trab, wenn er dem Affen Zucker gab.
Die besten Gigs, die bracht’ er auf dem Klo.
Ja man sah’s ihn zog’s zur Bühne hin. Ein Kompromiss war da nicht drin.
Nach der Schule ging es los. Er wurde richtig groß!
Er war der lonely Teenage Superstar in der Fußgängerzone vor’m Schnäppchenbasar.
Aber eines tags da wurd’ es war. Da war er endlich da.

REFRAIN:
Ja, der Komiker vom Ballermann hatt die Themen, die berühren
und erzeigt Dir, was er kann.
Wenn die Jungens sich besaufen, zieh’n die Frau’n sich oben aus.
Ja, da klatschen sie alle Applaus.
Ja, da klatschen sie alle Applaus. (oder: holt schon mal die Kotztüten raus.)

Nun war er schon 10 Jahr auf Tour, davon ein Jahr Entziehungskur.
Der Weg zum Ruhm bracht ihn zum Rum!
Die Liebe machte ihn nicht blind. Er weiß doch, wie die Weiber sind.
Sie woll’n nur seinen Körper. Und sei’s drum!
Ja, er wußte, er hat Sex-Appeal und einen gepflegten Anmachstil.
Legte er mal richtig los, wurden Frauenaugen groß.
Er war nicht mehr der Teenage Superstar in der Fußgängerzone vor’m Schnäppchenbasar.
Denn er war jetzt endlich da. Mittlerweile ohne Haar.

Refrain:

Er zeigt Euch, wie man Stimmung macht. An welcher Stelle man laut lacht.
Und wann Ihr klatschen müsst, sagt er Euch auch.
Schaltet Euer Denken aus und lasst Euern Jürgen raus.
Das ist deutscher Frohsinn, so ist’s Brauch!
Die Fans, sie werden langsam alt. Manch’ Stützstrumpf unter’m Röckchen strahlt.
Doch sie sind noch immer scharf! Und verfügbar bei Bedarf.
Hat er auch ein Bäuchlein der Superstar von der Fußgängerzone vor’m Schnäppchen basar.
Ihr findet ihn, wo er immer war. Die alten Witze sind auch noch da.

Refrain:

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Wichser


Ich rate Euch, Leute, seht Euch vor!
Der Muselmann steht vor Eurem Tor!
Und wenn Ihr nicht Euer Haus bewacht,
hat er Euch schon was ins Bett gemacht.
Die wilden Horden zieh’n durch die Stadt.
Und wer keine eigene Flinte hat,
der schließe sich schnell in den Keller ein,
denn grausam kann der Osama sein!

Kann so’n kleiner Wichser mir die Freiheit nehmen?
Muß sich meine Freundin ohne Schleier schämen?
Wenn ich sage: Scheiße stinkt!...bin ich nicht tolerant?!
Beim Barte des Propheten! Wer rasiert, der wird verbannt.


Ich rate Euch Leute: Gebt fein acht!
Damit der Faschismus nicht erwacht,
wenn man nach Recht und Ordnung schreit.
Schon hat der Schily den Schill gefreit!
Schließen wir die Grenzen, werden wir beschränkt.
Und man wird bald wieder für’s Denken gehenkt.
Ich möcht’ gerne bleiben, dort wo ich bin.
Denn müsste ich fort, wüßt’ ich nicht wohin.

Hier kann so’n kleiner Wichser mir die Freiheit nicht nehmen.
Hier muß sich meine Freundin ohne Schleier nicht schämen.
Wenn ich sage: Scheiße stinkt!....steh ich nicht an der Wand.
Und unsere Propheten sind nichts wert im eig’nen Land.

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Der Alp


Es ist noch nicht lange her,
da hab ich den Verstand verlor’n.
Ich weiß.
Das geht Euch total am Arsch vorbei.
Leg’ Dich hin, ha’m sie mir gesagt.
..und mir Strom durch’s Hirn gejagt
Dabei
hab’ ich doch nur einmal gesagt:


Refrain:
Ich glaub’ daran, daß Holland Weltmeister werden kann. (2X)
Wenn nicht heut’ dann irgendwann.


Manchmal werden Träume war.
Doch ich warne vor der Gefahr.
Sie ist orange.
Denn der Holländer an sich ist ja farbenblind.
Sind die Wohnwagen vorgefahr’n,
nehmen sie uns die Autobahn.
Dann geht heim
und betet vor’m Herd mit Frau und Kind.

Refrain:
Ich glaub’ daran...

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Boxerduett


A.:Ich weiß, Ich bin zu klein
und beinah’ reif für’s Altersheim,
doch Dich, Dich hau ich noch platt!

B.:Ja, wenn Du meinst bei diesem Tanz,
hast Du auch nur ‘en Hauch von Chance,
geb’ ich Dir ‘nen Rat:
Von hinten, wie von vor’n bist Du für’s Boxen nicht gebor’n!
A.:Ja, ja ich geb’s ja zu.
Drum lass uns für den Fall,daß wir uns wehtun, sagen:
Hab Dich trotzdem lieb, Du!

B.:Uns’re Haut, die ist ganz weiß und die Scheinwerfer sind heiß!
Hast Du heut nacht was vor?

A.:Ich hab heut’ etwas Zeit für Dich,wenn Du mir sagst:
Du legst Dich hin und schlägst mich nicht!
B.:Ich übte jeden Tag für diesen linken Hammerschlag
und jetzt bist Du einfach Du.

A.:Und ich hab so trainiert,damit mein Boxstall nicht verliert,
jetzt raubst Du mir die Ruh.

B.:Die Zeit ist reif,Dein Duft erfüllt die Nacht
die Lust erwacht.Da hab’ ich Bock zu!
Und lass uns für den Fall,daß wir uns wehtun, sagen:
Hab Dich trotzdem lieb Du,
hab Dich trotzdem lieb Du
hab Dich trotzdem lieb Du!

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Wenn Du gehst

Wenn Du gehst, nimm die Vase Deiner Mutter,
die so hässlich ist wie sie, bitte auch noch mit.
Nimm die Couch, die Du plattgesessen hast,
als Du Chips und Nüsse frasst, die hält Dich weiter fit.
Und nimm das Bügeleisen mit Dir,
das Du so gerne nach mir warfst.
Doch bitte, lass den Kühlschrank bloß hier!

Ja Du willst die Musik, die Du hörst,
wenn Du bei der Sportschau störst. Bitte nimm sie mit!
Und Du liest diesen Schwachsinn über Frau’n,
die nur ihren Schwestern trau’n. Trag ihn fort den Shit!
Und bitte vergiß auch nicht die Uhr,
die alle Viertelstunde schlägt.
Doch bitte, lass den Kühlschrank bloss hier!

R.:Denn ich trink mein Bier nicht ungekühlt,
ist die Wohnung auch bald leer
und ich weiß wie man sich einsam fühlt,
hat man keinen Kühlschrank mehr.

Nimm den Schrank und den Tisch und die Stühle
das Ikea-Arsenal, Dein Geschmack war eine Qual, alles kann jetzt raus!
Jeder Teppich, jeder Vorhang, jedes Tischtuch ruft: Mein Kind!
Du bist farbenblind, schlepp das ganze Zeug doch zu seinem Haus!
Und vergiss ja nicht den Hund,der alle 5 Minuten pisst!
Doch bitte, lass den Kühlschrank bloss hier!
R.:
Denn was bleibt, ist die Erinnerung
und auch Du warst meistens kalt
und der Wirt bracht schon die Kündigung
hier werd’ ich auch nicht mehr alt

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Alter geiler Bock


Die Haare gegelt, gestriegelt der Leib,
der alte, dicke Vati schnappt sich heute ein Weib.
Oooh Baby, let’s rock ‘n roll tonight.
Ganz ohne Mutti, zum Tiger wird Rudi
mit Plattfüßen in den blue suede shoes.
Ooh Baby, let’s rock ‘n roll tonight.

Ja er kann’s noch:Doobie dub Du bist Du neu hier?
Ja er kann’s noch: Wap bap belu, bist Du frei?
Und er bewegt seine Füße zum richtigen Beat
und schwingt er seine Hüften, geht sein Fettwanst mit.
Please, please me ooh yeah, wie wär’s mit Tango?

Er macht sich zum Deppen. Seht ihn nur steppen.
Versucht sich am Mambo, kniet sich beim Limbo.
Ooh,chica, let’s Tango heut Nacht!
Wie Speedy Gonzales grölt er banales.
Sie läßt ihn nicht ran da. Er kotzt auf die Veranda.
Ooh chico, Don Juan ist breit.

Und er tanzt Tango, tanzt wie ein Wilder. Tanzt Du mit?
Ja und beim Tango presst er den Schenkel. Kriegt ‘nen Tritt.
Und die Schmerzen im Schritt, die teilen ihm mit.
Sein kleiner, kranker Wicht, der bringts heute nicht.
Please,please me ooh yeah. Er muß ins Bett.

Greift sein Handy dann, ruft zu Hause an.
Der letzte Rolling Stone stöhnt durchs Telephon:
Hallo Mutti, hol mich bitte hier ab!
Ich war auch ein ganz Braver, mach nur bitte kein Palaver.
Mammi,mammi,mammi ich fiel voll auf die Salami.
Oooh Baby, mir geht’s nicht gut heut Nacht
Ich hab die Schnauze voll, die Schnauze voll vom Rock ‘n Roll!

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Schön Sie zu seh’n

Gestatten Sie, daß ich mich vorstelle. Ich bin ein Mann, der vieles kann.
Haben Sie mit jemand ein Problem? Wenn Sie wollen, ist er dran.
Für Sie mache ich das fast umsonst, ich mochte Sie sofort.
Geben Sie mir nur einen kleinen Tip und nennen Sie’s nicht Mord.

Schön Sie zu sehn! Machen Sie’s sich bequem.
Und während Sie warten, löse ich Ihr Problem.

Ich bin schon lange im Geschäft und mir macht’s noch immer Spaß.
Nehme ich die Schlinge, das Messer oder Gift? Oder töte ich mit Gas?
Soll es ein Massensterben sein oder lieber gleich ein Krieg?
Ob Sie überleben, weiß ich nicht, doch ich garantier’ den Sieg.

Schön Sie zu sehn...

Wollen Sie meine Referenzen sehn, schalten Sie nur den Fernseher an.
Für schlechte Nachrichten bin ich gut, für Katastrophen stets Ihr Mann.
Ihre Seele will ich nicht, Sie stinkt zu sehr nach Neid.
Für Sie mache ich es gern umsonst. Sagen Sie mir nur Bescheid.

Schön Sie zu sehn...

Soll ich Ihnen zeigen, wie die Menschen brennen, wie sie schreiend zu Grunde gehn?
Ich weiß doch, daß Sie gerne schauen und gaffend daneben stehn.
Mein Angebot ist wirklich einmalig, es gilt für die Ewigkeit.
Überlegen sie’s sich nur in Ruhe. Das wird eine lange Zeit.

Schön Sie zu sehn...

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Altweiber Song


Dieses Lied, Babe, ist nur für Dich und mein Glied, Babe!
Es bringt die Weiber ins Bett, Babe und sagt Dir,
wie ich auf Dich steh.


Mach’s mit mir, Love, ich hatte schon lang keinen Beischlaf.
Wie schön, daß ich Dich grad heut traf,
mit Präsern im Portemonnaie.


Wenn Du willst, sag ich Dir, daß ich Dich liebe.
Soll ich ehrlich sein, sind’s nur die Triebe.
Wenn Du mir’s nicht machst, mach ich’s mir selber.
Ich brauch das. Du weißt das. Drum schau nicht nur zu.


Dieses Lied, Babe...


Seh ich Scheiße aus, dann schließ die Augen.
Wäre ich bei Dir, würd ich was taugen.
Ich mach’s kurz, dann hast Du noch was vom Abend.
Ich will Dich, komm fühl mich. Mach die Tür nur zu.


Dieses Lied, Babe...

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Verarscht


Du wirst geboren und lernst schon sehr bald,
Du hast verloren, hier draussen ist’s kalt.
Willst Du überleben, dann sieh’ Dich vor.
Hier haut einer den andern ganz leicht über’s Ohr.

Wer heilig ist sitzt auf ‘nem Schimmel. Lekker verarscht!
Wer brav ist, kommt in den Himmel. Lekker verarscht!
Viagra vergrößert den Pimmel. Lekker verarscht!
R.:Lekker verarscht,lekker verarscht,lekker verarscht!

Fritz Egner der ist furchtbar witzig.L.V./Wenne groß bist, die Fresse die gibt sich.L.V./Das Leben beginnt erst mit 70.L.V.
R.: Lekker...

Gerechte Kriege,die gibt es.L.V./Wer sein Auto liebt, der schiebt es.L.V./Wer sein Kind schlägt, der liebt es.L.V.
R.: Lekker...

In der CDU sind die Christen.L.V./In der SPD die Sozialisten.L.V./Und Grüne, die sind Pazifisten.L.V.
R.:Lekker...

Im Elferrat steckt der Frohsinn.L.V./Im Rat steckt Intelligenz drin.L.V./Ich seh so gut aus, weil ich treu bin.L.V.
R.:Lekker...

Nun bitte macht eins, wenn Ihr gleich mal geht
und Ihr heute abend vor’m Spiegel noch steht
und den Typ dann vor Euch noch ordentlich wascht,
ihm dann versprecht, Du wirst nie mehr verarscht!
R.: Niemehr verarscht,......

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Von der Sause nach Hause

Nimm Deinen Mantel, geh zu Fuß, weil Dein Auto stehnblei’m muß.
Konzentrier Dich auf das Geh’n, denn Du kannst ja nicht mehr steh’n.
Schwankt auch der Gehsteig hin und her,ist das lang noch kein Mallör.
Die Bewegung hält Dich fit, schwinge einfach mit ihm mit.

Auch wenn Dein Gang Dich verrät, zeigt wie es um Dich steht.
Du weißt, daß es geht: Nach der Sause ...nach Hause.


Mehr als 2 Promill sind geil. Nur der Weg wird dadurch steil.
Und beugst Du Dich dann nach vorn, kommt Asphalt in Deine Ohr’n.
Dort, wo die Laterne steht, ist auch ein Weg, der sie umgeht.
Gehst Du einfach gerade aus, geh’n nicht nur Deine Lichter aus.

Du hast doch gerad noch getanzt, soweit Du Dich erinnern kannst.
Wenn Du gleich erst pennst, dreht’s sich heiter noch weiter.


In Deinen Schuhen ist Zement.
Du bist voll wie tausend Russen.
Nun mach schon den nächsten Schritt,
dann kommt der Rest vom Körper mit.

Auf dem Weg, auf dem Weg
von der Sause nach Hause.

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Roll rüber, Genosse

Ich schreibe einen Scheck aus und ich schicke ihn der SPD.
Ich mach’s aus reiner Güte und es tut mir gar nicht weh.
Roll rüber, Genosse, ich komm nicht ans Portemonnaie.

Der Kohl, der sammelt’ fleißig,wurd’ dabei dick und fett.
Und er hat uns nicht verraten, das fand ich richtig nett.
In Dein Häuschen, Genosse, leg ich Dir Parkett.

Mit dem Müll, den wir verbrennen, verbrennt auch jeder Beweis.
Wenn wir keine Namen nennen, können die uns einen Scheiß.
Nur die Ruhe,Genosse und verhalt’ Dich ganz leis.

Wenn Du Geld brauchst, sags mir.
Ich schieb’s Dir rüber und dann sag ich, gibt’s hier
eine Entscheidung. Ja die gefällt mir
und bringt mehr Kohle und die teil ich mit Dir.Ich wiederhole:
Roll rüber,Genosse, ich treib es mit Dir.

Ja ich geb es den Parteien,wie sie’s brauchen und wie sie’s woll’n.
Wenn sie mir ihr Ohr nur leihen und dann tun das,was sie soll’n.
Roll rüber,Genosse,ich lass den Rubel roll’n.

Wir halten fest zusammen und wir werden’s übersteh’n.
Der Bürger wird’s vergessen und es wird so weitergeh’n.
Roll rüber,Genosse,Du sollst Bargeld seh’n.

Roll rüber,Genosse.Roll rüber,Genosse.
Roll rüber,Genosse.Roll rüber Genosse
Roll rüber Genosse, ich will Dein Sparschwein seh’n!

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Alter Kiffer (Sinn des Lebens-Song)


Er ist ein alter Kiffer, sein Joint geht niemals aus
und nimmt auch jedes and’re Gift,das dröhnt.
Und unter jeder Brücke hat er ‘ne Flasche Schnaps
und wo man ihn auch trifft, er stöhnt:


Ich bin ein Opfer der Gesellschaft und die Gesellschaft das bist Du.
Gib mir einen Euro und ich dröhn mich zu.
Reich ihn mir schon rüber, dann fühlst Du Dich befreit.
Ich tue Dir und Du tuest mir so leid.


Und sein Weg führt in die Hölle, für den der an sie glaubt
und er hat nicht Deine Ziele und furzt drauf,daß es staubt.
Reich sie ihm schon rüber, dann fühlst Du Dich befreit.
Er tuet Dir und du tuest ihm so leid.

Es gibt so viele Wege. Aber wer hat schon ein Ziel?
Der’s hat, der soll nur gehen. Der nicht, dem bleibt nicht viel.


Und führt der Weg zum Himmel, für den der an ihn glaubt.
Dann kann er dem begegnen, der ihm seinen Glauben raubt.
Reich ihn ihm schon rüber, was kann er damit tuen?

Du hast nun die Zeit Dich auszuruh’n.
Du hast nun die Zeit Dich auszuruh’n.

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Putzfrauen-Song

Wat tut der Damenslip im Abfallkorb vor’m Schreibtisch?
Wie kommt der Präser nur auf diese Fensterbank?
Dat frag ich mich so manchet mal, wenn ich hier durchwisch.
Und wird et mir dann zuviel, dann werd ich krank.


Krank von den Leuten hier, die denken se wär’n Gott.
Krank von dem Dreck, den die machen aufem Pott.
Krank von den Irren, die hier in der Mehrheit sind.
Krank vom vielen Zuch, denn die machen zuviel Wind.


Wie kommt der Wonderbra nur an die Garderobe?
Wat macht dat Feinrippunterhemd im Aktenschrank?
Dat macht mich rattendoll, sodatt ich manchmal tobe:
Wenn datt nochmal passiert, dann werd ich wieder krank.


Krank von den Leuten...


Wat tat der tote Mann in Zimmer hundertdreissich?
Und wieso roch keiner, dattet da so stank?
Och, der war ja immer so korrekt und fleissich.
Und niemals auch nur einen Tach lang krank.


Krank von den Leuten...

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Tragik


Ein Vollidiot sitzt im Büro
und drückt sich Pickel aus.
Er denkt: Geh ich jetzt mal auf’s Klo
oder lieber gleich nach Haus.
Er schaut’ mal gern ins Internet,
weiß jedoch nicht, wie’s geht.
War lang nicht mit ‘ner Frau im Bett,
weiß nicht ob er noch steht.
Die Jahre ziehen in das Land,
die Haare fallen aus.
Es zahlt die öffentliche Hand,
er kauft das zweite Haus.
Für’n Kind wär es wohl jetzt zu spät,
er weiß auch nicht mit wem.
Seine Frau ist wohl ganz nett,
doch Sex ihr unbequem.
Er ist jetzt Chef, weiß nicht von was.
Hauptsach’ man stört ihn nicht.
Braucht frische Luft, ist etwas blass
und nicht nur im Gesicht.
Was hätt’ er alles werden können,
wär er eine Person.
Man würd’ ihm so vieles gönnen,
doch er kriegt Pension.

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Du darfst nicht gehn

Überleg es Dir noch mal. Du bist schon so oft gegangen
und gerad in diesem Fall, hat es so schön angefangen.
Und wer weiß, wer wem dann fehlt. Wirst Du uns vielleicht vermissen?
Wir ham so auf Dich gezählt.
Ohne Dich geht’s uns beschissen. Hör doch mal:

Die Marmelade schmeckt nach Schimmel
und die Pommes stinkt nach Fisch
deprimierend grau der Himmel, ein Platz ist leer an unserm Tisch.
Du darfst nicht geh’n. Du darfst nicht fliegen.
Du darfst nicht schwimmen, darfst nicht fahr’n.
Ohne Dich wär’n wir im Eimer, ohne Dich, was fang’n wir an?

Gib dem Herz’ noch einen Stoß, Du hast uns soviel gegeben.
Aus dem Hals nimm uns den Kloß, laß es uns nochmal erleben.
Das ist ganz bestimmt nicht nett, Du willst uns einfach verlassen.
Und selbst, wenn es Gründe hätt’,
tät es uns noch lang nicht passen. Hör doch mal:

Die Marmelade...

Wieviel schöner ist es hier, als woanders, wo es öd ist.
Wer gibt Garantie dafür, daß Du Dich nicht fett und blöd frisst
Weil Du alles schnell bereust und Du musst Dir eingestehen,
wenn Du Dich zuerst auch scheust.
Du konntest niemals von uns gehen. Hör doch mal:

Die Marmelade...

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Die Majestät


Du kanns mich doch wohl dafür ankucken,
datt ich nich bescheuert bin.
Und wenn et mich hier ni mehr passen tät,
ging ich wo anners hin.
Und wenne meins, datte mich verarschen kanns,
mach ma schnell ‘ne Biege un vergess et ganz.

Die Kneipe hier, ja datt is main Schloss Winssor.
Un ich bin hier die Queen Elisabett.
Für mich is jeder Gast hier minssens Kaisor.
An mainen Hof bin ich zu jeden nett.
Ich bin die Majestät, die Ruhrpott Majestät,
ich bin die Majestät.

Mitten silbernen Löffel bin ich au nich
auffe Welt gekommen.
Ich hab mich in maim Leben au nich
immer gut benomm’n
Aba in maine Kneipe da sieht datt ganz anners aus.
Hier is main Schloss, main Kahssel, hier bin ich zehaus.

Die Kneipe...

Ich tät nich tauschen woll’n.
Au nich für hunnertausend Mahhk.
Au nich für ‘ne Krone, Juwelen
un watt weiß ich noch für’n Quark.
Denn hier weiß ich, watt un warum ich sowatt spezielles bin.
Sowatt wie mich kricht man doch innen Adel nich hin.

Die Kneipe...

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